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Spaziergang in Burscheid

Details

Da alle EKW Spaziergänge bei uns eine längere Fahrtzeit vorraussetzen, müssen wir da schon etwas mehr Zeit einplanen. Letzte Woche Sonntag hatten wir mal wieder Zeit dafür. Und obwohl wir Samstag ja schon einiges unternommen hatten, wollten wir trotzdem nach Burscheid, denn wir hatten uns mal wieder mit Balus Bruder Carlo und dessen Herchen und Frauchen verabredet.

Die Wetterprognosen sahen alles andere als gut aus. Regenwahrscheinlichkeit bei 99% mit über 25 mm Niederschlag. Ich habe so gegen halb zwölf nochmal kurz Birgit Kopischke angerufen und nachgefragt, wie es denn in Burscheid aussieht und ob der Spaziergang denn auch bei Regen statt finden würde. Birgit bestätigte die Wettervorhersage und auch unsere Meinung; ob Regen oder nicht, spazieren gehen muss man ja trotzdem. Also 12.15 Uhr ab ins Auto, aber es lief bei dem Regen nicht gut und schnell zeigte das Navi Ankunftszeit 14:11. Aber bei dem Wetter konnte ich die Zeit durch zügiges Fahren nicht wieder reinholen. Das wäre einfach zu gefährlich gewesen und dann kam noch der viele Verkehr dazu.

Als wir ankamen, trauten wir unseren Augen nicht. Es waren trotz absoluten Sauwetters ca. 15 Hunde da mit 20-25 Personen. Kleine Bemerkung am Rande: Trotz unserer Verspätung waren wir nicht die letzten Tongue out.

Bei unserer Ankunft zeigte Balu mal wieder, dass er ein ganz besonderer Eurasier ist: Er bellte die ganze Zeit und war außer sich vor Freude. Es fiel im sichtlich schwer, sich zu beruhigen.

Als letzter kam noch ein elfjähriger Eurasier der Balu schon beim Aussteigen zeigte, dass man mit ihm nicht gut Kirschen essen kann und was machte Balu? Der beantwortete das Knurren und knurrte zurück. Das ist nun etwas, was wir auf gar keinen Fall wollen und wir haben Balu nochmal sehr deutlich gemacht, was wir erwarten.

Als wir aufbrachen, viel Balu natürlich mal wieder die Leinenfürhigkeit sehr schwer. Gerade als richtiger Rüde muss man ja nun jedes Markieren der anderen Rüden überdecken und selber seinen Senf dazugeben. Bei der Rüdendichte, die in Burscheid mal wieder herrschte, eine anstrengende Angelegenheit. Also haben wir schnell gesehen uns, während der kurzen Leinenphase, an die Spitze zu setzten, zumal Balu dann nicht zieht wie ein Schlittenhund, da ja kein Hund vor ihm ist Wink

Endlich hieß es "Leinen los" und Balu lief auf und davon. Ich sah schon die erste Keilerei kommen, denn Balu kam dem Elfjährigen bedrohlich nah. Der Alte zog erst mal die Leftzen hoch und knurrte, während unser Schnuff einfach weg guckte und dann langsam abdrehte: sehr gut gelöst. Das passierte übrigens noch zweimal zwischendurch, immer wieder die gleiche Szene; der Alte knurrte Balu guckte weg und ging langsam aus der Schußbahn.

Auch sonst war Balu extrem darauf bedacht, den anderen anwesenden Rüden nicht zu Nahe zu kommen, obwohl das doch teils superverträgliche Rüden waren u. a. war nämlich auch Bilbo und Gandalf von Manfred mit von der Partie. Die beiden sind für mich immer noch die beiden Vorbild-Rüden schlechthin. Sehr ruhig und super soverän, was der Umgang mit anderen Rüden angeht. Diesmal hielt Gandalf sein Herrchen aber doch etwas auf Trapp. Ihm hatte es so ein halbwüchsiger Eurasier angetan, den er öfter besteigen wollte. Manfred war also immer auf der Hut, um das zu verhindern.

Balu zeigte sich aber auch mal wieder richtig gut: Er war sehr sehr oft bei uns, hielt viel Kontakt und hörte auch immer auf das, was wir ihm sagten. Das Interesse an Mädels hielt sich stark in Grenzen (vielleicht will er nach Alve nun nichts mehr von anderen Hündinnen wissen Embarassed) und so war es ein recht angenehmer Spaziergang. Einmal haben wir Balu zwischendurch an die Leine genommen, weil er anfing hektischer zu schnüffeln und Manfred meinte, dass dort bald eine Wildwechselstelle käme. Er konnte aber ganz schnell wieder von der Leine.

Tine und ich waren ja mal wieder in voller Regenmontur angereist. Regenschuhe, Regenhose, Regenjacke und natürlich bei mir ein Filzhut. Trotz des sehr starken und während des kompletten Spaziergangs anhaltenen Regen, hielten unsere Sachen dicht mit Ausnahme von Tines Schuhen. Auch klimatechnisch hatte ich unter den Klamotten keine Schwierigkeiten nur der letzte Anstieg sorgte dann nochmal für ordentlich Hitze unter den Klamotten.

Zurück am Auto wechselten wir schnell unsere Sachen. Schade, dass das mit den Hunden nicht geht, denn die waren richtig nass. Aber somit ist der letzte Sommerstaub in Balus Fell auch raus und Balu mal wieder sauber Smile. Wir haben uns zu seinen Bruder Carlo gesetzt, das klappte auch soweit ganz gut und Balu legte sich auch ab und zu hin und schloss sogar die Augen. Einmal passte Tine aber nicht auf und die beiden Brüder kamen sich sehr nah und Balu zeigte wieder mal, dass er zwar insgesamt verträglich ist, aber leider nicht mit seinen Brüdern.

Man sieht übrigens immer noch sehr deutlich, dass Balu und Carlo Brüder sind. Proportionen, Kopf, Körper alles sehr identisch. Carlos Deckhaar ist vielleicht minimal länger, seine Hose ist voller und natürlich ist er deutlich dunkler, aber man kann die Verwandschadt nicht leugnen.

Insgesamt ein schöner Nachmittag, aber ich war dann abends auch froh, wieder auf der Couch zu sitzen. Balu war auch sehr geschafft. Die Gassigeh-Runde abends viel entsprechend kurz aus.

   
   

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© Thomas Schmidt