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Banner 1 Champ-Balu vom Darrhof
   

Balus Einsatz als Deckrüde Teil II

Details

phoca thumb s 2010-10-03 15-21-37-IMG 2354Der Tag der Deutschen Einheit, also der vergangene Sonntag, war ein ganz besonderer Tag für unseren Champ-Balu kiss.

Balu wusste ja noch nichts von seinem Glück und so war er am Samstagabend noch recht unauffällig. Im Gegensatz zu mir. Ich war aufgeregt und nervös.

Ich konnte erst spät einschlafen und dann wurde ich schon gegen halb 7 Uhr am Sonntag wach. Die Katzen und meine Frau schlummerten natürlich noch tief und fest. Balu bekam als einziger mit, dass ich wach war, so kam er zu mir, um mich zu begrüßen und sich Streicheleinheiten abzuholen, aber nur kurz, danach legte er sich wieder hin, um selbst weiter zu pennen.

Um 8.00 Uhr bin ich dann endgültig aufgestanden und erst mal mit Balu raus. Ich habe direkt eine größere Runde gedreht, da unsere zweite Runde aufgrund eines Damenbesuchs ausfallen sollte.
Balu war sehr gut drauf. Nach dem Spaziergang legte sich Balu wie üblich sofort wieder hin, um weiter zu schlafen, während Tine und ich frühstückten.

Ich glaube, so gegen 11 Uhr klingelte das Telefon und Kerstin Kühnel, die Züchterin der Wuppertatzen war dran. Es sah alles gut aus; Baily wär´ immer noch bereit und wir wollten es versuchen. Kerstin und Baily wohnen mit dem Rest der Familie, dazu zählen ihr Mann Jörg und weitere zwei Eurasier, etwa 140 km von uns entfernt. Kerstin´s Navi sagte eine Fahrzeit von 2 Std. 15 Min. voraus. Ankunft bei uns wäre demnach so gegen 13 / 13:30 Uhr. Balu war die Ruhe in Person. Ich natürlich überhaupt nicht. Tine meinte zu mir: "Entweder es klappt halt, oder eben nicht!"

So kurz bevor Kerstin kam, habe ich Balu dann vermutlich doch mit meiner Nervosität angesteckt, denn er fiepte etwas und guckte immer raus. Tine war gerade auf der Terrasse und hielt nach unserem Besuch Ausschau, da kam Kerstin auch schon die Straße hochgefahren. Ich nahm Balu an die Leine und blieb mit ihm erst noch in der Wohnung.

Ich war mir unsicher, ob wir das ganze in unserem Garten stattfinden lassen würden oder ob wir zusammen einen schönen Spaziergang machen würden. Unser Garten ist zwar ausbruchssicher, aber auch nicht so riesig. Kerstin befand den Garten aber für mehr als ausreichend und meinte, ich solle Balu ruhig rauslassen.

2010-10-03 13-24-30-IMG 2098Sowohl Baily als auch Balu hatten viel Freude daran, sich zu beschnüffeln. Balu, unser Charmeur, leckte Baily Lefzen und Ohren und nicht nur das Embarassed. Die beiden tobten und rannten wie wild durch den Garten. Balu war mehr als bereit, aber Baily wollte noch nicht. Baily setzte oder legte sich einfach, wenn Balu aufsteigen wollte. Sie zeigte Balu dann auch ein paar mal, wie man´s denn richtig macht und ist bei ihm aufgeritten und hat dabei die Vorderpfoten einklammert Wink. Beide waren dann doch ziemlich außer Atem und die Zungen hingen bis zum Boden. Wir haben ihnen dann erst mal Wasser hingestellt und beide tranken einige Schlücke. Dann folgte eine kurze Verschnaufpause, ehe es mit dem Vorspiel weiterging. Das Ganze dauerte so eine gute halbe Stunde und dann endlich schaffte Balu es, Baily fiebte etwas dabei.

Richtig laut wurde sie aber, als das Hängen begann. Kerstin beruhigte Baily. Tine ging zu Balu, der aber relativ ruhig war.  Ich holte Kerstin eine kleinen Hocker, denn das kann ja etwas dauern. Mir tat Baily unheimlich leid, man hätte glauben können, wir würden ihr das Fell über die Ohren ziehen. Kerstin berühigte mich zwar, aber mein Gesicht sprach Bände.

2010-10-03 15-34-24-IMG 238315 Minuten später trennten sich beide. Anschließend machten sich beide erstmal sauber, ehe sie wieder zusammen spielten, allerdings viel gelöster als vorher und sie kamen dabei auch nicht so außer Atem. Das Wetter meinte es gut mit uns und so blieben wir natürlich im Garten. Tine machte erstmal Kaffee fertig und wir schauten den Hunden noch etwas zu. Bei schwedischer Mandeltorte, die Tine vorher noch schnell gebacken hatte, erledigten wir den Schreibkram und klönten noch ein bisschen und ruck zuck war es schon 5 Uhr. Zeit für Kerstin und Baily zu fahren.

2010-10-03 15-53-37-IMG 2460Sonderlich Lust zu gehen, hatte Baily, glaube ich nicht. Sie wollte nur schlafen, genauso wie Balu. Wir begleiteten die beiden zu ihrem Auto und Balu war immer noch total auf Baily fixiert. Als Kerstin los fuhr, fiepte Balu. Es dauerte etwas, bis er sich damit abgefunden hatte, dass die schöne Baily weg war.

Erschöpft, mit glänzenden Augen und einem Lächeln im Gesicht schlief Casanova Balu ein. Jetzt heißt es Daumen drücken!

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© Thomas Schmidt