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Kurzurlaub im Harz - 2. Tag

Details

Viel zu früh fing der zweite Tag an. Frühstück bekam ich noch nicht runter. Ein löslicher Kaffee musste reichen. Auch Balu rührte sein Frühstück nicht an. Nur meine Frau aß ihr Brötchen von gestern schon. Pünktlich um 5 Uhr haben wir uns mit dem Auto auf den Weg gemacht.
Es war in Schierke knacke kalt, so um die -5 Grad, dank Standheizung mussten wir immerhin nicht kratzen. Pünktlich um 5:30 Uhr waren wir dann am Parkplatz im Torfhaus. Wir mussten nur wenige Minuten auf unsere zwei Freunde warten, mit denen wir zusammen laufen wollten. In Torfhaus war es wesentlich wärmer als in Schierke, so 1 Grad plus, so dass ich eine Jacke direkt wieder im Rucksack verstaut habe. Der Wetterbericht behielt recht: Sternenklar. Es versprach also ein traumhafter Sonnenaufgang zu werden.

Insgesamt verlief der Weg eher einfach. Für mich bisher der angenehmste Aufstieg. Ekerloh bzw. die Bobbahn in Schierke sind doch deutlich anstrengender. Ich weiß nicht, wie lange wir gelaufen sind, als plötzlich unsere Mitwandererin Manu stürtze. Ein blöder Stein lag mitten auf dem Weg. Sie hatte starkes Nasenbluten und es sah nicht gut aus. Nach ein paar Minuten entschied sie sich aber weiter zu laufen. Wenn Tine gestürtzt wäre und so viel Nasenbluten gehabt hätte, hätte ich meine Frau sofort ins Krankenhaus geschleift. Freiwillig wäre sie vermutlich nicht mitgekommen :-) Aber gut verstehen kann ich schon, wenn man unbedingt weiter machen will. Erst am Spätnachmittag fuhr Manu ins Krankenhaus und die Nasespitze war sogar gebrochen. Aber zurück zur Nachwanderung. Langsam aber sicher kamen auch die ersten steileren Passagen, aber alles in allem eine leichte kurze Wanderung. Ich weiß gar nicht mehr, wann wir genau oben waren. Es war auf jeden Fall vor 8 Uhr. Wir hatten noch genug Zeit uns erstmal einen Kaffee zu besorgen und uns vor dem Speisesaal aufzuwärmen. Im Speisesaal waren Hunde leider verboten. Insgesamt war es aber auch viel zu voll und wenn mehrere hundert Wanderer einen Berg rauflaufen und in einen Raum sind, weiß man auch, warum man lieber draußen ist :-)
Der Sonnenaufgang war ca. um 8:20 Uhr. Bei wolkenlosem Himmel natürlich wirklich atemberaubend. Ich habe es bereut, dass ich nicht meine 5dm3 und ein Stativ hochgeschleppt habe und stattdessen nur eine kleine Kompakte. Also musste die für ein paar Fotos reichen. Was letztlich zählt ist aber eher die Erinnerung und da muss ich sagen, zählt dieser Tag zu meinen zwei Highlight Tagen dieses Jahr. Der Vollständigkeit muss ich noch kurz schreiben was der andere unvergissliche Tag dieses Jahr war: die 50km um den Edersee.
So um 10 Uhr haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Tine hatte eine andere Strecke für den Rückweg vorbereitet, wo wir noch den ein oder anderen Cache und auch noch eine Stempelstelle mitnehmen konnten. Ich glaube so um 15 Uhr waren wir wieder auf unseren Zimmer. Insgesamt standen hinterher 30km auf den Tacho. Und dank Bäckerei auch Kuchen und Kaffee auf dem Tisch.
Für den Tag hatten wir genug. Also noch etwas ausruhen auf dem Sofa und dann runter ins Restaurant vom Hotel. Zumindest war es so geplant. Als wir runtergingen war leider kein Tsch mehr frei. Die Kellnerin wollte sich aber sofort melden, wenn ein Tisch frei würde. Um 19.30 Uhr kam der erlösende Anruf. Und so ging der Tag mit einen leckeren Essen und dem ein oder anderen Getränk zu Ende.

   
   

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© Thomas Schmidt