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Nordseeurlaub 2011 - danach Bensersiel - Schillig (2. Tag)

Details

2011-08-24 13-28-19-img 0290Nach dem Esener Stadtbesuch haben wir dann Bensersiel unsicher gemacht und dort sogar einen Abschnitt gefunden, an dem wir mit Hund laufen konnten. Leider war grad mal wieder "Wasser weg" und so haben wir kurzerhand unsere erste gemeinsame Wattwanderung gemacht Smile.

Bruecke BensersielAber zuerst haben wir uns dort im Hafen umgeschaut. Das war besonders für Balu sehr spannend, denn hier gab es einiges zu erkunden. Es gab hier eine sehr interessante Brücke, die wie ein Schiffsteil aussieht, mit Metalltreppen und -stege oder auch Holzbode. Eine steilere Treppe machte Balu wirklich zu schaffen. Wir haben ihn natürlich nicht gezwungen hoch und runter zu laufen, sondern ihn gut motiviert und das hat auch toll geklappt, mit jedem Mal ist er mutiger über diese Sachen gelaufen.

Dann haben wir mal einen Herrn gefragt, wo man denn hier mit Hund ans Wasser dürfte und der zeigte uns einen Weg zur See, den wir allein beim besten Willen nicht gefunden hätten. Und dann lag sie vor uns, die Nordsee, nur das Timing war mal wieder bescheiden, denn gerade war Ebbe. Wir sind dann ins Watt gelaufen, natürlich nicht weit. Zuerst war der Untergrund einfach nur weich und man lief wie auf Moos, um so weiter wir gingen, desto matschiger wurde es. Balu fand es dort, wo noch etwas Wasser stand recht lustig und rannte durch Wasser und Matsch wie ein kleines Kind. Dummerweise trank er auch immer mal wieder etwas, obwohl wir ihm vorher extra noch was zu saufen gegeben hatten...
Wir sahen aus wie die drei kleinen Schweinchen und richtig doof wurde es für mich, als Balu meinte, sich mit seinen Pfoten an mir abstützen zu müssen Yell. Bevor wir wieder Richtung Hafen gehen konnten, haben wir uns an der letzten brauchbaren "Pfütze" erstmal etwas sauber gemacht. Balu war am schnellsten sauber und auch ganz schnell trocken Cool. Wir gönnten uns noch einen Backfisch bevor wir wieder zurück zum Auto liefen...

Es war noch relativ früh, als wir wieder zurück nach Carolinensiel fuhren und überlegten, was wir als nächstes tun könnten. Bei einer großen Tasse Milchkaffe und einer Donauwelle einigten wir uns darauf noch nach Schillig zu fahren. Cash hatte über Facebook den Tipp bekommen, dass es dort einen ganz tollen Hundestrand mit viel Sand geben würde.

20 Minuten brauchten wir noch einmal mit dem Auto bis dort hin. Das war schon ok, schlimm war hier einen Parkplatz zu finden... Bis wir endlich Sand unter den Füßen hatten war es schon kurz nach halb 6 Uhr und die Wetteraussichten hatten sich deutlich verschlechtert. Wir schafften es dann auch bloß noch ein paar Meter weiter, waren noch nicht mal am Wasser, als ein fürchterlicher Platzregen auf uns einprasselte. Tja, das war´s dann wohl. Wir rannten wieder zurück und suchten unter einem überdachten Hotelparkplatz Schutz. Es dauerte fast eine halbe Stunde bis der Regen so weit nach ließ, dass wir wieder einigermaßen trocken das Auto erreichen konnten. Zurück zum Strand wollten wir nicht mehr, dafür war es nun zu kalt, zumal wir nur kurze Sachen an hatten. Wirklich schade, denn das was wir gesehen hatten, sah wirklich vielversprechend aus Sad.

Also, neuer Plan: Essen stand ja noch auf dem Programm und so machten wir einen Abstecher zum Restaurant Pusteblume. Das hatte ich zu Hause schon fest eingeplant, weil sich das so toll anhörte. Und dort war´s auch toll. Die haben dort einen ganz tollen Kräutergarten und das merkt man auch am Essen Laughing. Ein bischen "Underdressed" kam ich mir mit meinen verregnetetn Haaren allerdings schon vor, aber egal. Inzwischen war es schon viel zu spät, als das wir uns vorher noch mal chick machen wollten. Balu konnte natürlich mit und hat auch ganz brav bei uns am Tisch gelegen. Die Bedinung hatte sogar extra für ihn einen Wassernapf gebracht. Wir haben ein paar traumhafte Schnitzel gegessen. Natürlich gab´s noch viel exklusivere Gerichte, aber uns war beiden nach Schnitzel und die sind hier auch nicht einfach nur Schnitzel tongue-out. Und so ging wieder ein Tag zu Ende, an dem Balu wieder ganz schnell einschlief als wir auf unserem Zimmer waren.

   
© Thomas Schmidt