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100 km, 21 Stempelstellen, 69 Geocaches in 5 Tagen im Harz! 1. Tag

Details

Gegen 10 Uhr machten wir uns am Samstag, 21. Mai 2016, gemütlich Richtung Harz auf. Für die Fahrt hatten wir uns extra das Höhrbuch „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling besorgt. Nachdem wir soviel wandern, meinten einige Freunde und Bekannte, dass das für uns bestimmt eine interessante Lektüre sei. Wir lesen zwar gern, aber gerade bei sowas bietet sich das Ganze als Hörbuch vom Autor selbst gelesen, total gut an, denn das macht das noch um einiges authentischer und für die Fahrt brauchten wir ja eh Unterhaltung.

Erst in Waake, ca. eine Stunde Fahrtzeit hatten wir noch vor uns, hielten wir für eine kleine Pause an, in der Balu sich die Füße vertreten konnte. Dort sammelten wir auch gleich den ersten Cache, ein TB-Hotel, an dem man Reisende tauschen konnte.

Danach ging es weiter Richtung Harz, genauer gesagt nach Schierke zum Waldschlößchen.
Gegen Viertel nach 2 Uhr sind wir wohl dort gewesen und weil Zimmerbezug erst ab 15 Uhr möglich ist, hätte ich uns eigentlich eine kleine Tour von 9-10 km von Schierke nach Elend, dem Nachbarort, ausklamüsert. Da es dann natürlich doch schon später werden konnte, wollten wir uns wenigstens schon einmal in unserer Residenz ankündigen. Das Hörbuch hatten wir übrigens so zu einem Drittel gehört und ich muss sagen, es ist wirklich gut und man ist gespannt darauf, wie es weiter geht. Eigentlich kann ich mit dem Kerkeling ja nix anfangen. Der Humor ist so gar nicht meiner, aber dieser Erlebnisbericht war wirklich toll beschrieben!

Natürlich kam alles mal wieder ganz anders, als geplant, aber wir sind ja flexibel...

Wir durften schon auf´s Zimmer und so haben wir schon einmal ein paar Sachen rauf geholt. Das Zimmer war relativ großzügig, hell und gemütlich und relativ sauber.

Ein Blick in die Wetter-App zeigte allerdings, dass mein komplettes Urlaubsprogramm wohl deutlich durcheinander gewürfelt werden würde...

Der morgige Tag drohte sehr heiß zu werden und danach war Regen mit Gewitter angesagt. Mmhh, tendenziell ist Regen nicht sooo schlimm, aber eigentlich wollte ich Dienstag auf den Brocken hoch und das wäre bei verregnetem wolkenverhangenen Wetter ja nicht so doll, schließlich wollten wir auch den Ausblick von oben genießen.

Also haben wir uns entschlossen, doch gleich noch den Aufstieg zum Brocken zu wagen. Geplante Route verlief über die „alte Bobbahn“, einer Stempelstellen der Harzer Wandernadel und ein paar Dosen und lag bei geplanten 7,5 km, natürlich steil bergauf!

Die Rücksäcke waren bereits fertig gepackt und Wanderklamotten hatten wir auch bereits an, also machten wir uns bei schönem Wetter auf den Weg.

Als wir die alte Bobbahn erreichten, staunte ich nicht schlecht. Der Weg wirkte wie ein ausgetrocknete Bachlauf mit einem Haufen „Brocken“ im Weg und ging schon mal ganz schön hoch. Danach mussten wir auf der Brockenstraße weiter, Asphalt bis gaaaanz nach oben Roll Eyes. Irgendwann dazwischen wartete unsere erste Stempelstelle auf uns: Nr. 22 Gelber Brink

   
© Thomas Schmidt