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100 km, 21 Stempelstellen, 69 Geocaches in 5 Tagen im Harz! 3. Tag

Details

Inzwischen war für heute bedeckter Himmel, aber ohne Regen gemeldet, also beschlossen wir, heute die längste der vorbereiteten Runden in Angriff zu nehmen.

Auf 26 km bei Ilsenburg im Ilsetal erwartete uns neben einiger Geocaches insgesamt 9 Stempelstellen, die es zu besuchen galt. Naja mal sehen ;.)

Wir parkten am Rande von Ilsenburg und bisher war es eigentlich richtig sonnig und warm. Relativ schnell ging es serpentinenartig den alten Borkenkäferpfad steil bergauf. Wahnsinns Strecke, die unheimlich Spaß gemacht hat und oben angekommen, hatten wir bereits einen traumhaften Ausblick auf Ilsenburg. Von hier oben ging es weiter zum Froschfelsen, der seinen Namen wirklich von seiner Form hat und ein paar Meter weiter zur gleichnamigen Stempelstelle, die Nr. 5.

Von hier ging es dann weiter wieder bergab im Ilsetal, direkt an der Ilse entlang. Irgendwann wird aus der Ilse die Ilsefälle und das Wasser fließt dann wirklich über große Felsen und Felsblöcke wasserfallartig weiter. Ab hier wurden die Wege dann auch wieder etwas abenteuerlicher und zum Teil auch etwas matschig. Auf dem Weg lag die Stempelstelle Bremer Hütte Nr. 6 und nachher, oberhalb der Wasserfälle auch die Nr. 8 Stempelsbuche. Ca. 1 km weiter wurde es dann leider blöd. Zu Hause am Computer hatte ich einen Weg bis zur nächsten Stempelstelle eingeplant, den es hier leider so überhaupt nicht mehr gab. Das Stück nannte sich ehem. Gelber Punkt weg, aber irgendwie war hier nur dichter Nadelwald. Da wir zwischenzeitlich über kleine Trampelpfade an mehreren Kreuzungen vorbei gekommen waren, gingen wir erst noch einmal ein Stück zurück in der Hoffnung, dass wir vielleicht irgendeine Abzweigung verpassten hatten. Aber so einen richtigen Weg fanden wir hier nicht. Man kannte viel mehr an einer Stelle noch einen Weg erahnen und den Namen wir dann leider auch. Ich glaube, das hat uns fast eine Stunde im Dickicht umher irren eingebracht, bis wir endlich wieder am einem richtigen Weg ankamen, dem Soladansweg, den wir besser gleich von Anfang an hätten nehmen sollen. Nach diesem Reinfall waren wir geknickt und genervt und hingen unserem Zeitplan mächtig hinterher. Wir hatten nicht nur Zeit verloren, wir müssten nun auch wieder einige Kilometer mehr und Wege doppelt laufen, um diese Stempelstelle noch mitnehmen zu können. Ein paar Schokoladenplätzchen weiter wurde unsere Laune dann schon etwas besser und als wir bei der eigentlich geplant übernächsten Stempelstelle ankamen – Nr. 23 Molkenhausstern – schauten wir erst nochmal wie weit es von hier bis zur großen Zeterklippe, der Nr. 10 noch wäre... 2 km hin und wieder 2 zurück, also nochmal zusätzlich 4 km mehr als geplant.

Der Ehrgeiz war groß und ich wusste, dass wir hier wohl eher nicht mehr vorbei kommen würden. Also beschlossen wir, einfach mal schneller zu gehen und dafür woanders eine geplante Schleife auszulassen, weil da „nur“ ein Tradi lag.

Also hechteten wir mal wieder ein paar Höhenmeter hoch, und auch das hat sich echt gelohnt,muss ich im Nachhinein sagen. Neben unserem Stempel konnten wir noch einen tollen Tradi an der Zeterklippe mitnehmen und auch die Klippe selbst war schon sehr beeindruckend. Zu. Lange konnten wir uns aber nicht aufhalten auch wenn das hier oben wirklich schön war, aber wir hatten ja noch einiges vor uns. Also ging es den Weg wieder zurück, Vorbau am Molkenhausstern und weiter zu Stempelstelle 24, der Wolfsklippe. Übrigens war es kaum wolkig, sondern eher ganz schön heiß. Gut, das wir auch für Balu genug zu trinken dabei hatten!

Wir nahmen auf unserem Weg nun noch die Nr. 16 Ferdinandstein und die Nr. 7 Plessenburg mit und ab da waren wir dann schon ein wenig müde. Der Weg war nicht mehr ganz so schön und auch Balu hätte nun lieber langsam mal ein Schläfchen gemacht. So ca. 5 km hatten wir aber noch bis wir wieder am Auto waren und es gab keine Möglichkeit abzukürzen. Also Augen zu und durch. Irgendwann kamen wir dann endlich an Stempelstelle 30 Ilsenstein an und dann endlich auch wieder in Ilsenburg rein. Auf unserem Weg hier haben wir kaum Leute getroffen, mal zwei Radfahrer und einen Jogger, ich glaub´das war´s. Montags ist hier wohl generell nicht viel los, da haben sogar die touristischen Wanderläden geschlossen...

Am Auto angekommen war auch Balu sichtlich erleichtert und ging sofort in seine Box und legte sich hin ;-) Unser GPS zeigt nun übrigens 34,1 km!!

Die Rückfahrt führte uns dann über Torfhaus, denn da wollten wir zur Nahrungsaufnahme in die berühmte Bavaria Alm. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, was hier noch so los war und waren froh, einen Platz zu bekommen. Auch hier legt sich Balu ganz schnell in eine Ecke und man sah nichts von ihm bis wir wieder hinausgingen. Gegessen haben wir hier auch ganz lecker, und die Karte ist auch groß genug, dass man hier irgendwann nochmal herkommen kann. Diesmal waren wir echt spät wieder im Hotel...

   
© Thomas Schmidt