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100km, 21 Stempelstellen, 69 Geocaches in 5 Tagen im Harz! 4. Tag

Details

So, heute stand nochmal ein Besuch in Goslar auf dem Programm und für heut´morgen eine kleine 5km Wanderung oberhalb von Schierke als Gassigehrunde an.

Dafür ging es zuerst zum Schierker Bahnhof und von hier über den kleinen und großen Feierstein Richtung Klippe Ahrensklint und der einzigen Stempelstelle (13) für heute. Der Feuerstein ist Namensgeber für den berühmten Schierker Feuerstein. Ein Kräuerlikör, den wir schon von Thomas Eltern kannten und der hier in Schierke entwickelt wurde. Nach der Ahrensklint nahmen wir den Pfarrsteig zurück Richtung Schierke, wieder so ein „ausgetrocknetes Flußbett“ mit vielen großen Steinen. Da wir noch mal ein paar Geocaches abseits unseres Weges mitnahmen, hatten wir bei unser Ankunft im Hotel doch auch wieder knapp 7 km auf dem Tacho, aber das geht ja immer noch ;-)

So gegen Mittag kamen wir dann in Goslar an und das bei diesmal wirklich sehr wolkigen und nieseligem Wetter und mit einer Kühle, auf die wir gar nicht so richtig eingestellt waren.
Bisher habe ich immer gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mir einen Geocache als Stadtführer ausgeguckt hatte, meistens einen Multi oder einen sog. Wherigo, mit dem man an Plätze geführt wird, an dem meist kein Touri hinkommt. Und auch diesmal hatte ich etwas gefunden, allerdings eine Letterbox. Das ist so ein bisschen Schnitzeljagd wie früher. Anhand von Bildern, auf denen Gegenstände, Gebäude etc. abgebildet sind, die man wieder finden muss, wird man durch den Ort gelotst.
Doch zuerst liefen wir mal durch das Zentrum und begutachteten die Einkaufsstraßen. Da uns irgendwie nichts so richtig ansprach, hatten wir relativ schnell alles abgelaufen und so war der nächste Stop im Tourismusbüro Goslar. Wir hatten genug Stempelstellen abgelaufen, um uns die Harzer Wandernadel in Bronze und in Silber holen zu können. Für die Goldene reichte es noch nicht, dafür fehlten uns noch drei und da ich wusste, dass wir morgen nur noch eine Stempelstelle erreichen würden, wollten wir uns doch wenigstens schon mal mit den anderen Wandernadeln belohnen.Cool

Schon ein bisschen stolz verliesen wir die Lokalität wieder und nahmen uns nun die Letterbox „Frankenberg“ vor. Diese führte uns durch das Frankenberger Viertel von Goslar. Unser Weg führte uns durch sehr viele kleine Gässchen, vorbei an sehr vielen zum Teil winzig kleinen Reihenhäuschen und anderen Sehenswürdigkeiten und endete in einem Park, in dem dann auch die finale Dose zu finden war.
Allerdings war der Park auch beliebtes Ausflugsziel für sämtliche Hunde aus der Umgebung und das waren überwiegend große unangeleinte Kaliber, vor denen wir doch zu großen Respekt hatten und lieber zu gesehen haben, hier schnell wieder zu verschwinden.

Wieder zurück in der Innenstadt erkundeten wir nun erstmal die Restaurants, schließlich war es schon Abend und wir hatten seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Fündig würden wir schließlich beim „Schwarzen Schaf“, anscheinend das Szenelokal im Moment hier. Wir hatten Glück, dass wir früh am Abend dort waren und einen Platz ergattert hatten. Nach uns bildete sich tatsächlich eine Warteschlange draußen und es kamen immer nur dann mal wieder leider rein, wenn andere ihren Tisch räumten. Wahnsinn! Die Karte war groß und es gab wirklich etwas für jeden Geschmack. Burger, Flammkuchen, Schnitzel, Gyros, Sandwisches oder Baguettes. Diesmal entschieden wir uns beide für eine griechische Variante und wir würden nicht enttäuscht.

Nachdem Essen sammelten wir auf dem Weg zurück zum Auto noch die ein oder andere Dose ein. Und auf der Rückfahrt nach Schierke lauschten wir wieder gespannt Hapes Reiseberichten. Kurz bevor wir ankamen, war das Hörbuch zu Ende. Ein wirklich spannendes interessantes Buch, welches man durchaus empfehlen kann! Ein klein wenig weckte es schon den Wunsch in uns, sowas auch mal machen zu wollen! Laughing

   
© Thomas Schmidt