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Jahresrückblick 2016

Details

Wie immer, bei meinem persönlichen Jahresrückblick, fange ich mit unseren Tieren an.

Bei Whiskey hat sich nichts besonderes ereignet. Sie bleibt inzwischen rank und schlank und ist der Dauerschmusekater, da wird sich wohl auch nichts mehr dran ändern. Sie hat einen neuen Liegeplatz und zwar relativ dicht am Kamin. Frauchen hat eine Box für die Holzkohle mit Stoffbezug gekauft. Da liegt die Katze nun immer, wenn der Kamin an ist. Und selbst wenn wir etwas aus der Kiste brauchen, keine Problem, dann wird der Deckel samt Katze einfach abgesetzt und anschließend wieder drauf :-) Ihr Alter merkt man ihr weniger an wie Gismo.

Gismo hatte dieses Jahr immer wieder Probleme mit seinem Katzenschnupfen. Trotzdem ist er weiterhin der Chef der Dreierbande, obwohl seine Angst vor Balu doch groß ist. Balu legt sich öfter an wichtige Passierstellen und direkt neben Balu würde Gismo niemals hergehen, dann nimmt er lieber einen Umweg. Whiskey ist das egal. Die läuft, wenn nötig, Balu über die Pfoten :-)

Wenn Balu allerdings direkt im Raum liegt und Gismo läuft auf ihn zu, verzieht Balu sich lieber und sucht sich ein anderes Plätzchen. Gismos Schmuseplatz ist direkt an meinen Füßen auf der Couch. Dort liegt extra eine Decke für ihn, auf der er gerne nach dem Essen Milchtritte macht. Ist er nicht dort, schläft er auf dem Kratzbaum im Wohnzimmer in einer Hängematte. Mittlerweiele liegt Balu leider immer öfter auf der kleinen Decke auf der Couch, sehr zum Leidwesen von Gismo und auch von mir, da ich dann keinen Platz mehr habe :-(

Balus Jahr fing übrigens besonders aufregend an, denn direkt am ersten Januar bekam er besuch von Indira von den Wuppertatzen. Und Balu hat es mal wieder geschafft. Er ist wieder Papa geworden.
Zum letzen mal allerdings, denn wir sind nach langer Überlegung zum Ende des Jahres aus dem EKW ausgetreten. Wer wissen möchte warum kann mich gerne anschreiben. Öffentlich schreibe ich das nicht.

Die Welpen haben wir mit Balu natürlich besucht. Allerdings auf Grund unseres vollen Terminplanes nur ein einzigesmal. Die restliche Freizeit haben wir zum großen Teil auf den Beinen verbracht.

Durch das Geocachen haben wir das Wandern als neues Hobby endeckt. Angefangen hat alles mit der verrückten Idee, beim Extremgeowanderevent rund um den Edersee die 50 km Strecke zu laufen.
Der Tag war für mich persönlich einer meinen absoluten Highlight Tage. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals auch nur annähernd die klassische Marathondistanz laufen würde. Mit 50 km haben wir die Distanz ja ganz locker genommen. Ein wirklich unglaubliches Gefühl. An dem Tag passte alles. Wir sind die 50 km in 10 Stunden gelaufen und das ganze wohl gemerkt incl. Pausen. Balu hatten wir erst 15 km vor dem Ziel übernommen. Für ihn wäre das zu viel gewesen, allein schon vom Tempo :-)

Nach dem Event haben wir das Wandern auch nicht eingestellt. Neben diversen einzelnen Wandertouren folgte ein Wanderurlaub im Harz mit unglaublichen schönen Strecken und etwas später dann relativ spontan sind wir den kompletten Rothaarsteig in 6 Etappen gelaufen. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man mal am Wochenende eine Wandertour macht oder jeden Tag fast die 30 km oder mehr läuft. Das ist auch der Grund, warum mich der Camino oder auch München-Venedig wirklich reizen würden. Aber mit einem fast 8 jährige Hund funktioniert das natürlich nicht mehr.

Kurz vor Weihnachten sind wir dann nochmal für ein Wochenende in den Harz gefahren. Zum Sonnenaufgang auf den Brocken war unser Ziel. Und auch dieser Tag zählt zu meinen absoluten Highlight Tagen.
Zwei Highlighttage innerhalb eines Jahres ist schon verdammtes Glück. Der Tag war zum großen Teil wegen dem Wetter ein Highlight. Es waren um 0 Grad und absolut Sternenklar beim Aufstieg. Somit hatten wir einen fantastischen Blick zum Sonnenaufgang. Insgesamt sind wir an dem Tag auch wieder knapp 30 km gelaufen.

Viel Zeit hat der Ausbau unser Wohnung zum Smarthome gekostet. Am Anfang war es noch ungewohnt, einer App zu sagen, dass das Licht ein oder ausgeschaltet werden soll. Mittlerweile ist es normal. Insgesamt ist das Smarthome schon eine angenehme Sache. Wir gehen schlafen und das Licht geht automatisch aus. Wir verlassen das Haus und die Heizungen regeln sich runter und das Licht wird ausgeschaltet. Beim Heimkommen brennen die Lichter wieder und die Wohnung ist dank Saugroboter gesaugt.

Gegrillt wurde natürlich auch wieder, wobei doch leider etwas weniger, wie die Jahre davor. Das ist halt der Tatsache geschuldet, dass wir so oft wandern waren. Wenn ich mir die Zeilen so durchlese, bin ich sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr.

Mal schauen, was uns das Jahr 2017 so bringt. Ein Stück toller Technik kam auf jeden Fall im Januar bei uns an :-) Aber das ist natürlich eine extra Geschichte.

   
© Thomas Schmidt